• Stefan Bula

Coupe La Öhl - Spannende Duelle!

In einem dicht gedrängten Tenniskalender folgt im Spätsommer ein Highlight dem nächsten. Nachdem die Tennis-Saison durch eine vorgezogene Interclub-Begegnung (Murten - TC Halwilersee 3:6) eröffnet wurde (unsereregion.ch: Vorgezogene Interclub-Begegnung mit dem TC Hallwilersee), folgte letztes Wochenende die Doppelclubmeisterschaft.


Bei den Halbfinals der Herren gab es zwei nennenswerte Überraschungen. Das Ärzte-Doppel Manfred Aebischer und Zoran Mitrovic und die beiden bestklassierten Club-Junioren Nevil und Levin Sola konnten sich für die Vorschlussrunde qualifizieren. Aebischer/Mitrovic unterlagen in einer unterhaltsamen Partie dem Doppel Theo Thurnherr und Jonas Aebischer. Die Gebrüder Sola traten gegen die Turnierfavoriten Jérôme Schmutz und Nicolas Jürgensen an. Sehenswerte Grundlinienduelle durften bestaunt werden, ehe sich Schmutz/Jürgensen den Finaleinzug sicherten.


Das teaminterne Duell zwischen Thurnherr/Aebischer und Schmutz/Jürgensen konnte an Dramatik kaum übertroffen werden. Im ersten Satz wechselte sich die Führung munter ab, ehe Jonas Aebischer seinen Aufschlag entscheidend zum 5:7 abgeben musste. In der Folge rissen Thurnherr/Aebischer das Spieldiktat an sich und zogen im 2. Satz mit 4:1 davon. Völlig entgegen dem Spielverlauf kamen Schmutz/Jürgensen in den Satz zurück und erzwangen ein Tie-Break. Wie auch in den Sätzen war das Tie-Break sehr ausgeglichen, doch Schmutz/Jürgensen zeigten sich nervenstark und entschieden die Kurzentscheidung für sich. Somit gewannen sie das Finale 7:5 7:6 (7:5) und durften die Nachfolge von Reto Fasnacht und Stefan Bula antreten.

Die Damenkonkurrenz war gespickt von Juniorinnen. Insgesamt vier der acht Halbfinalistinnen waren jünger als 16 Jahre. Dies ist sicherlich ein Verdienst der ausgezeichneten Juniorenarbeit im Tennisclub unter der Leitung von Theo Thurnherr. Beide Halbfinals waren ausgeglichen und wurden erst im Match-Tie-Break, welches anstelle eines 3. Satzes gespielt wurde, entschieden. Leyla Demir und Sophie Chapuisat unterlagen Melanie Junod und Leonie Winistörfer 7:10. Daniela Wicki und Sara Güntert konnten sich gegen Doris Etter und Nicole Rentsch mit 10:6 durchsetzen.


Mit dem Finaleinzug schrieben Wicki/Güntert die schönste Geschichte des Tages. Hatte die ursprüngliche Partnerin von Sara Güntert noch am Vorabend Forfait erklären müssen, sprang Daniela Wicki spontan ein. Der Final zeigte sich zu Beginn ausgeglichen, die wichtigen Punkte gewannen aber stets Junod/Winistörfer. Nach verlorenem Startsatz verringerte sich die Gegenwehr und Junod/Winistörfer siegten überlegen 4:0 4:0 (Short Sets) und konnten anschliessend den Eulen-Pokal in die Höhe stemmen.



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